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Was stimmt an deinem Shop nicht?

Adresse eingeben, ein paar Sekunden warten. Ich sage dir, was ich von außen sehen kann — ehrlich, auch wenn nichts zu finden ist.

Läuft dein Shop auf einem System ohne Sicherheitsupdates?

Das ist die Frage, die sonst niemand stellt — und die teuerste, wenn die Antwort ja lautet. Zwei Systeme sind in Deutschland weit verbreitet und bekommen seit Jahren nichts mehr:

Der Check erkennt außerdem Shopware 6, Magento 2, Shopify, WooCommerce, JTL, Gambio, OXID und die üblichen Baukästen. Läuft dein Shop auf einem Baukasten wie Jimdo oder Wix, ist das kein Sicherheitsproblem — aber meist fehlen Kasse, Zahlungsarten und die Anbindung an Versand und Buchhaltung.

Ist dein Sicherheitszertifikat noch gültig?

Läuft es ab, sieht jeder Besucher eine ganzseitige Warnung, bevor er deinen Shop überhaupt zu Gesicht bekommt. Die meisten klicken dann zurück. Ich habe das bei laufenden Shops gefunden, deren Betreiber nichts davon wussten — weil sie ihre eigene Seite im Browser offen hatten, wo die Warnung längst weggeklickt war. Der Check meldet dir auch, wenn es in den nächsten vierzehn Tagen abläuft.

Startet dein Tracking vor der Einwilligung?

§ 25 TDDDG erlaubt den Zugriff auf das Gerät deiner Besucher nur mit Einwilligung. Ein Cookie-Banner allein löst das nicht: Es speichert die Entscheidung, hält aber nichts auf. Skripte, die du selbst ins Theme kopiert hast, laufen trotzdem los. Der Check sieht nach, ob Analytics, Tag Manager, Meta-Pixel, TikTok, Hotjar oder Microsoft Ads schon im Quelltext der Startseite stehen. Warum das Banner nicht reicht

Steht in deinem Impressum noch der tote EU-Link?

Jahrelang gehörte der Hinweis auf die Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung in jedes deutsche Impressum. Die Plattform wurde am 20. Juli 2025 abgeschaltet. Der Link führt ins Leere, und du verweist deine Kunden auf einen Weg, den es nicht mehr gibt. Bei jedem siebten Shop, den ich geprüft habe, stand er noch drin. Was ins Impressum gehört

Worauf ich sonst noch schaue

Was ich nicht sehe

Kein JavaScript, keine Bestellung, keine Anmeldung. Die Kasse, die Bestellbestätigung und alles, was ein Consent-Werkzeug erst nachlädt, bleiben außen vor. Deshalb ist jeder Befund echt — aber ein leeres Ergebnis ist kein Freibrief. Mir ist ein Werkzeug lieber, das wenig sagt und dabei recht hat, als eines, das viel meldet und danebenliegt.

Was andere Prüfwerkzeuge machen

Es gibt gute kostenlose Prüfungen von Kanzleien und Datenschutzanbietern. Die IT-Recht Kanzlei etwa gleicht rund 300 datenschutzrelevante Dienste gegen deine Datenschutzerklärung ab, easyRechtssicher prüft über 60. Wenn dich der Datenschutz in der Breite interessiert, bist du dort besser aufgehoben als hier.

Dieser Check ist enger und dafür anders: Er sieht auf die technische Seite — Zertifikat, Shopsystem, Ladezeit, Mobilgeräte — und nimmt die rechtlichen Punkte mit, die sich von außen sicher feststellen lassen. Vor allem prüft er das, was sonst niemand prüft: ob dein Shop noch Sicherheitsupdates bekommt. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Abonnement danach.

Warum es das gibt

Ich baue Shopify-Shops und sehe mir dabei viele an. Von 67 deutschen Shops, die ich geprüft habe, hatten 56 einen belegbaren Mangel — quer durch alle Branchen. Die wenigsten wussten davon. Dieses Werkzeug ist derselbe Test, nur dass du ihn selbst auslösen kannst, ohne dass dich jemand anruft.

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